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Mulde und Elbe

Am ersten Tag ging es von Zwickau aus die Zwickauer Mulde entlang nach Colditz. 

Ein Stück des Weges wurden wir noch von Gerd und Renate begleitet. Der Radweg bis hinter Zwickau ist zwar geschottert aber sehr gut zu befahren.

Der Säureturm einer ehemaligen Papierfabrik ist ein eindrucksvolles  Industriedenkmal.

Die Zwickauer Mulde schlängelt sich hier durch ein steilwandiges Waldtal. Den Genuß der einsamen Flußlandschaft mußten wir uns auf beschwerlichen Waldwegen erkämpfen.

Die Markierung im Hoteleingang des Pirna’schen Hof am Marktplatz von Pirna zeugt von den Zerstörungen die das Elbehochwasser  im August 2002 angerichtet hat.

Auch an der Mulde in Grimma und an anderen Orten haben wir Hochwassermarkierungen in Höhe des ersten Stockwerks gesehen. 

Am Gasthaus “Weißes Roß” in Pirna melden verschiedene Tafeln Ereignisse unterschiedlicher Tragweite.

Hier wohnte
GOETHE
auf seiner Fahrt
nach Marienbad
am 25.4.1813
Am 15. Januar 1919
wurde hier
 die Ortsgruppe Pirna 
der KPD gegründet.
Am 22.4.1925 sprach
 Ernst Thälmann
 im Saal dieses Hauses

 Die südlich von Dresden gelegene eindrucksvolle Anlage von Schloß Pillnitz wurde 1720 im Auftrag von August dem Starken angelegt. An schönen Sommertagen zieht sie eine Heerschar von Besuchern an.

Der Blick auf Dresden vom anderen Elbeufer wird bereichert
durch die wiedererstandene Kuppel der Frauenkirche.

Immer wieder beeindruckten uns die riesigen, bis zum Horizont reichenden Felder. Hier ein Gerstenfeld bei Wurzen.

Auf der Rückfahrt zu unserem Auto nach Zwickau fanden wir Spuren eines schlimmen Unwetters in der vergangenen Nacht. Nach acht Tagen und 704 km im Sattel schloß sich der Kreis einer interessanten und erlebnisreichen Fahrt. Ein platter Reifen in Dresden und ein kurzes Gewitter, das wir im Eingang der Schifferkirche von Priesitz zusammen mit anderen Radlern abwarteten, waren die einzigen Unpäßlichkeiten.

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